JDAV: Weißenburger Hütte am Spitzingsee

Fahrt der Kinder- und Jugendklettergruppe zurWeißenburger Hütte am Spitzingsee

Am 14. Juli traf sich die Jugend des Deutschen Alpenvereins Sektion Gunzenhausen für den Start in ein ereignisreiches Wochenende. Nachdem zwei Autos bis unters Dach vollgepackt und alle 12 Personenverstaut waren, ging es los in Richtung Spitzingsee. Dort angekommen stießen noch zwei weitere Teilnehmer dazu und wir fuhren weiter bis zur DAV-Hütte der Sektion Weißenburg. Im strömenden Regen luden wir die Autos aus und nachdem alles verstaut und die Teilnehmer wieder getrocknet waren, aßen wir unser selbst mitgebrachtes Abendessen. Nach ein paar Spielrunden ging es dann zeitig ins Bett, da am nächsten Tag eine lange Wanderung geplant war.

Am nächsten Morgen herrschte dichter Nebel und es regnete ab und zu. Nach einer längeren Diskussion beschlossen wir dennoch aufzubrechen, da sich das Wetter am Nachmittag bessern sollte. Zunächst ging es mit der Taubensteinbahn bis auf 1613m Höhe. Bei Nebel und eisigem Wind stiegen wir zunächst wieder ins Tal bis auf 1460m ab. Von dort aus ging es unterhalb der Rotwand auf die Sattelhöhe bis auf 1700m wieder hinauf. Da das Wetter nur sehr langsam besser wurde, blieb keine Zeit zum Verweilen und man stieg möglichst schnell wieder vom Sattel hinunter und wanderte um die Rotwand herum. Der angedachte Klettersteig auf die Rotwand wurde aufgrund des schlechten Wetters ausgelassen, sodass man das Rotwandhaus schon um 11 Uhr erreicht hatte. Nach einer Stärkung währendeiner einstündigen Pause blitzten die ersten Sonnenstrahlen durchdie Wolken und wir beschlossen weiterzugehen. Ab dem Rotwandhaus übernahmen unsere neu ausgebildeten Jugendleiterinnen die Führung zurück zu unserem Startpunkt. Unterwegs wurde das Wetter immer besser, sodass wir einen kleinen Klettersteig auf den Taubenstein durchführen konnten und so doch noch ein Gipfelfoto schossen. Mittlerweile war es ein sonniger Nachmittag, sodass der Abstieg zum Parkplatz in kurzer Hose und T-Shirt sehr angenehm wurde. Dank dem guten Orientierungssinn der Jugendleiterinnen kamen alle gesund und munter wieder am Ausgangspukt an, so dass einem gemeinsamen Abendessen nichts mehr entgegen stand. Während die Erwachsenen abends dann schon mit dem Grillen anfingen, hatten die Kids Zeit eine Runde zu bouldern (Klettern an kleinen Felsen ohne Seil). Nach dem gemeinschaftlichen Essen und Abspülen, dass auf der Selbstversorgerhütte auch zum Tagesplan gehörte, ließen dann alle gemeinsam den Tagam Lagerfeuer ausklingen.

Am Abreisetag wollten wir dann nochdie hiesigen Klettermöglichkeiten erkunden. Auch hier blieb den Teilnehmern eine kleine Wanderung nicht verwehrt. Nach einem halbstündigen Aufstieg erreichten wir die Kletterfelsen und legten sofort los. Wie sich herausstellte waren die Routen doch anspruchsvoller als gedacht, aber es schafften am Ende doch alle ihre Routen. Nach einem entspannten Abstieg ging es dann wieder Richtung Heimat. Dort kehrte man nochmals zu einem laaaaaaaaaaaaaaaangen Abendessen ein.

Zu erwähnen ist wohl noch, dass das Plumpsklo an der Hütte dem einen oder anderen im Gedächtnis bleiben wird. Nachdem alle Kinder und Jugendliche wieder am Ausgangspunkt angelangten, ging ein anstrengendes aber schönes Wochenende zu Ende.

Es stehen nun schon die Planungen für die Wintertouren an und für diejenigen die den nächsten Sommerausflug kaum erwarten können: nächstes Jahr geht es in Richtung der Zentralalpen.