2014 Durchs Berner Oberland mit Klaus

Eiger, Mönch und Jungfrau, wer kennt sie nicht, die Schweizer Berggiganten? Unter der Führung von Wanderleiter Klaus Dörrfuß waren sie 7 Tage unterwegs, 9 Wanderer/innen des DAV-Gunzenhausen auf einem Schweizer Weitwanderweg der Spitzenklasse: Dem Bärentrek (Hintere Gasse) von Meiringen nach Lenk. Bären sind in dieser Region des Berner Oberlandes keine mehr anzutreffen, aber auf ihren Spuren überquerten die Bergwanderer sechs der spektakulärsten Alpenpässe, folgten in nächster Nähe gigantischen Gletschern, wanderten hinab in prächtige Täler und überwandten dabei erhebliche Höhenunterschiede. Für diese Mühen wurden sie mit einem überwältigendem Bergerlebnis belohnt.

Start war in der Ortschaft Meiringen, nach einer Besichtigung der Aare-Schlucht. Zunächst zur Schwarzwaldalpe, immer mit Blick auf die Fels- und Eismauer des Wetterhorns. Ab der Großen Scheidegg öffnete sich der Blick auf das Berner Dreigestirn: Eiger, Mönch und Jungfrau. Die Route führte am 2. Tag am steilen, gewaltigen Wandfuß der Eiger-Nordwand entlang, dann auf steilem Pfad hinab ins Lauterbrunnental. Entlang des Sefinenbachs wieder hinauf zur Rotstockhütte. Dort Übernachtung. Am Morgen des 3. Tages Aufstieg zur Sefinenfurgge (2.612 m), dem Übergang ins Kiental. Nach 7 Stunden Gehzeit war das Tagesziel, die Obere Bundalp erreicht. Am 4. Gehtag erklomm die Gruppe den höchsten Punkt der Wanderreise, den 2.778 m hohen Hochtürlipass. Allerdings erst nach 3 Stunden steilem Aufstieg und 1.000 Höhenmetern. Willkommen war die anschließende Rast auf der Blümlisalp, noch etwa 100 Höhenmeter über der Passhöhe. Das letzte Wegstück des Tages brachte die Weitwanderer durch lichten Bergwald zum Ufer des wunderschönen Oeschinensees oberhalb von Kandersteg. Nach dem Abstieg nach Kandersteg und der Auffahrt mit der Luftseilbahn Sunnbuel führte die aussichtsreiche Route am 5. Tag zum Schwarzgrätli (2.383 m). Ein niedlicher Name, aber der Weg führte am Rand senkrechter Abgründe vorbei. Zwar drahtseilgesichert, aber Schwindelfreiheit und Trittsicherheit waren unbedingt erforderlich. Der weitere Aufstieg zum Engstligengrat war problemlos. Von dort oben war schon das Tagesziel, die Engstligenalp, zu sehen und zwei Stunden später war sie erreicht. Am letzten Tourentag führte der Weg zuerst flach über Almböden, dann stetig aufsteigend hinauf zum Ammertenpaß (2.443 m). Nach einem nicht ganz einfachen, steilen Abstieg über Fels und Geröll dann Ankunft am Ortsrand von Lenk gegen 15.00 Uhr. Dort wurde die Gruppe von einem Kleinbus aufgenommen und zurück ins Frankenland chauffiert.

Die langen Tagesetappen und das Überwinden großer Höhenunterschiede stellten erhebliche Anforderungen an die Kondition der Teilnehmer. Aber auf Grund des durchgehend herrlichen Bergwetters und der Fröhlichkeit der Wandergruppe war es einfach ein Traum.

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