2019 Auf dem Augsburger Höhenweg

Ein Alpinerlebnis der Spitzenklasse!

Am Sonntag, 25.08.19 starteten 8 Bergsteiger unsrer Sektion zu einer ausgedehnten Tour in die Lechtaler Alpen.

Über Augsburg und den Fernpass ging es nach Flirsch, wo uns der 9. Teilnehmer bereits erwartete. Nach 3 Stunden steilem Aufstieg mit 1157 Hm hatten wir die schön gelegene Ansbacher Hütte erreicht.

Am nächsten Morgen führte uns die Tour über Winterjöchl und die Grießlscharte erst einmal steil hinab ins Parseiertal und auf der anderen Seite hinauf zur Memminger Hütte. Diese liegt an den Fernwanderwegen E4 und E5 und war entsprechend rappelvoll.

Am Dienstagmorgen verabschiedeten wir uns davon auf dem Spiehlerweg in Richtung Seewiesseen und der Wegscharte. Dann ging es lang und steil an Seilversicherungen zur Patrolscharte (2846m) hinauf. Wir waren froh, den Sattel erreicht zu haben und konnten schon den Beginn des Augsburger Höhenweges in Augenschein nehmen. Der Weg über den Gatschkopf und steil hinunter zur Augsburger Hütte forderte noch mal 2 Stunden Konzentration. Die Hütte liegt wie auf einem Balkon über dem Tal und ist überschaubar und gemütlich.

Am 28.09. starteten wir bereits gegen 7.00 Uhr zu unserer Königsetappe. Steil hinauf durch Geröll in der Gasillschlucht, einen kurzen Klettersteig und am Rest des Griner Ferners vorbei kamen wir recht gut voran. Erst am Dawinkopf (2968m) wurde es steil und ausgesetzt. Am Gipfel legten wir bei noch schönem Wetter die erste Pause ein. Danach ging es hinunter in die Dawinscharte und tief hinab ins Gelbe Schartl, wo uns ein altes Fixseil über ein steiles Altschneefeld half.

Dann erwarteten uns lange Querungen in steilen Schutthängen ohne jegliche Sicherungsmöglichkeiten.An der Parseierscharte etwa in der Mitte der Tour hatten wir uns an der Biwakschachtel unsere Mittagspause redlich verdient. Auch danach erwarteten uns noch etliche heikle Stellen und der Blick ging oft zum Himmel, denn graue Wolken verhießen nichts Gutes. Es vergingen noch 4 h , bis wir (gottseidank trocken) gegen 17.30 Uhr die Ansbacher Hütte erreichten. Der Regen kam dann erst während des Abendessens.

Der nächste Tag brachte dann noch den gemütlichen Abstieg ins Tal und die Heimreise mit gemeinsamer Einkehr.

Fazit: Tolles Alpinerlebnis! Der Augsburger Höhenweg ist jedoch kein Weg , sondern ein markierter Steig in hochalpinem Gelände, der nur an schönen Tagen von wenigen Bergsteigern begangen wird.

Matthias Burkhardt

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